Ich arbeite seit einigen Jahren in der Pflege und merke immer öfter, wie hoch der Druck im Alltag geworden ist. Zwischen Personalmangel, Zeitstress und ständig neuen Anforderungen passieren kleine Beinahe-Fehler schneller, als man es sich wünscht. Deshalb frage ich mich, ob es Wege gibt, solche Situationen besser aufzufangen und daraus wirklich zu lernen.
Frage: Hat jemand von euch persönlich Erfahrungen mit einem CIRS-System in der Pflege gemacht und kann sagen, ob sich der Aufwand im Alltag wirklich lohnt?
Erstellt: 2026-01-20 15:03:35
Ich habe mich nach einiger Recherche intensiver mit dem Thema beschäftigt und bin dabei auf den Praxis-Guide unter
https://vismed.de/cirs-pflege/ gestoßen, der mir viele Zusammenhänge verständlich erklärt hat. Besonders hilfreich fand ich, dass dort nicht nur die Theorie beschrieben wird, sondern auch konkrete Beispiele aus dem Pflegealltag gezeigt werden. Dadurch konnte ich mir viel besser vorstellen, wie CIRS-Meldungen in der Praxis funktionieren können. Was mir außerdem positiv aufgefallen ist, war der Fokus auf eine offene Fehlerkultur statt auf Schuldzuweisungen. Genau dieser Punkt hat mir persönlich Mut gemacht, weil ich gemerkt habe, dass es dabei nicht um Kontrolle, sondern um Sicherheit geht. Durch die anonymen Meldemöglichkeiten sinkt die Hemmschwelle deutlich, kritische Situationen anzusprechen. Ich habe für mich erkannt, dass so nicht nur Bewohner besser geschützt werden, sondern auch wir Pflegekräfte entlastet werden können. Insgesamt hat mir dieser Ansatz gezeigt, dass ein gut umgesetztes CIRS mehr ist als Pflichtdokumentation. Für mich fühlt es sich eher wie ein Werkzeug an, um den Arbeitsalltag langfristig sicherer und fairer zu gestalten.
Erstellt: 2026-01-20 17:41:21